Ist Senegal eine Reise wert?

Beim Stamm der Jola

Ich war eine Woche im Senegal unterwegs. Ein Land, dass von österreichischen Veranstaltern noch nicht angeboten wird. Das wird sich aber bald ändern. Ein  frisch gebackener heimischer Afrika-Spezialist wird demnächst Reisen in das westafrikanische Land offerieren. Wer das ist, kann ich derzeit noch nicht verraten. Ich habe das Land unter die Lupe genommen. Hier meine erste Analyse:

Was hat Senegal zu bieten?

Es ist kein Safari-Land. Es bietet keine großartigen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Es ist flach wie eine Flunder und bietet auch landschaftlich kaum Faszinierendes. Ausnahme ist die südliche Region Casamance. Dort gibt es am Cap Skirring Traumstrände und eine üppig grüne Landschaft mit Palmen und Mangroven. Die westliche Casamance ist geprägt vom Delta des Casamance-Flusses. Unzählige Nebenarme, Seen, Palmen und Backwaters wie im indischen Kerala machen sie zu einem idyllisch-schönen Reiseziel. Leider ist die Casamance  mit einer Reisewarnung behaftet, weil dort noch einige Rebellen für die Unabhängigkeit vom Senegal kämpfen.

Begrüßungstanz der Frauen im Jola-Dorf Enampore

Interessant an diesem sehr armen afrikanischen Land sind aber vor allem seine  Menschen. Senegal hat viele Ethnien, die ihre Traditionen teils noch wie vor hundert Jahren leben. Um mit ihnen in Kontakt zu kommen, braucht man allerdings so etwas wie Vermittler, Menschen die in den Dörfern leben oder dort Freunde haben. Basierend auf meinen Ideen werden einige der künftig in Österreich angebotenen Senegal-Reisen daher mit solch ausgewählten Menschen als zusätzliche Reiseleiter durchgeführt. Dadurch wird es möglich z.B. in einem Dorf der Jola zu übernachten, von ihnen mit dem spektakulären Begrüßungstanz empfangen zu werden, bei dem gut 100 Frauen zum Trommelgedröhne und in grellbunten Kleidern tanzen. Oder man bekommt im einfachen Quartier einer Familie ein typisches Essen serviert, besucht eine Medizinfrau, ein Fußballspiel. Oder bekommt vom stimmgewaltigen Chor in Mboe eine Privatvorstellung, das einem die Ganslhaut über den Rücken läuft. So wird Senegal zu einem besonderen Erlebnis und ist Reisenden, die offen für Begegnungen sind, wärmstens zu empfehlen.

Mehr Infos zu Senegal poste ich demnächst.

 Hier schon einige Bilder als Vorgeschmack.

Die schönsten Radwege Österreichs

http://www.radtouren.at – Österreichs beste Touren sind online

Darauf muss ich jetzt einfach hinweisen, weil’s gar so schön gelungen ist. Seit heute ist die Radler-Plattform www.radtouren.at rundum facegeliftet online. Sie präsentiert die 14 besten Radtouren in Österreich, radfreundliche Unterkünfte an den Strecken, interaktive Karten und allen sonstigen Service, den man so braucht, um eine Tour planen und genießen zu können. www.radtouren.at

Weinselig in Jeruzalem

Slowenien. Wein und Würste statt Klagemauer. Winzerhöfe statt Felsendom. Jeruzalem mit “z” liegt in der slowenischen Steiermark und ist eine uralte Weinregion in traumhaft schöner Hügellandschaft.

JeruzalemTito, Ex-Jugoslawien, Karawanken, Laibach, ein Zipferl Meer. Und aus. Schon weiß man alles über Slowenien. Oder?
Wenn man nicht gerade Kärntner oder Steierer ist, kennt man Slowenien höchstens von der Durchreise zu den  kroatischen Badezielen. Nicht einmal als Pausenfüller kann  es sich in Szene setzen. Vom Grenzübergang Spielfeld bis zur kroatischen Grenze sind’s  läppische 60 Kilometer. Da zahlt sich kein  Kaffee-Stop aus.
Damit ist nun Schluss, sage ich mir. Slowenien hat schöne Landschaften und ist eine  Genussregion. Von Gourmets und Weinliebhabern längst geachtet.  Also her mit der Slowenienkarte und rein ins Internet. Da wird sich doch was Schönes, Süffiges  finden lassen für ein paar Tage Auszeit.
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Immer dem Wasser nach

Levadatour – das Netz der Wasserkanäle
ist 2000 Kilometer lang

Wandern auf der Blumeninsel. Madeira ist eine Pracht. Aber nur Wanderern erschließt sich diese wirklich. Zum Beispiel entlang der Levadas, dem 2000 Kilometer langen Netz von Wassergräben, oder beim Skywalk über Gipfelpfade.

Ich war unlängst zum ersten Mal dort und überwältigt. Mein Vorurteil, es sei nur eine Pensionisteninsel – also nichts für mich -  muss ich zurechtrücken: Madeira ist eine Pensionisteninsel, aber durchaus etwas für mich. Für Nightlife-hungrige junge Menschen ist es sicher die pure Fadess. Aber für aktive Middle-Ager, speziell Wanderer, ist es ein Ganzjahres-Dorado. Ich wandere gern und viel, weltweit,  und kann dementsprechend vergleichen. Madeira hat meine Erwartungen übertroffen.

Zur Reportage über Wandern auf Madeira

Fotos

Wilder Westen im Weinviertel

Die Grillsaison geht zu Ende und leider auch die Steaks in meiner Tiefkühltruhe. Um mir die letzten schönen Sommerabende mit bestem Angus- und Galloway-Steaks zu versüßen, fuhr ich kürzlich wieder zur Boa-Farm im Weinviertel um Frischfleisch-Nachschub zu holen.

Dort züchten Fred Zehetner und Dani Wintereder  unter strengsten Bio-Kriterien Rinder mit dem Markenzeichen BOA Best of Austria – fein marmoriertes Fleisch mit unvergleichlich gutem Geschmack. Ein paar Mal im Jahr machen die beiden Ab-Hof-Verkauf. Zum Fleisch verschenkten sie diesmal noch beste Karotten und Erdäpfel ihrer Bio-Bauern-Nachbarn.

Knapp 700 Rinder weiden bei Fred und Dani auf 300 Hektar das ganze Jahr im Freien. Am 25. Juni 2012 erhielten sie für ihre kompromisslose tierfreundliche Arbeit den österreichischen “Bundestierschutzpreis 2012″ von Gesundheitsminister Alois Stöger im Wiener Tiergarten Schönbrunn überreicht. Da konnte sich selbst der Naturbursch Fred eine Träne nicht verkneifen.

Ich habe die Entwicklung ja schon geahnt und im Vorsommer eine Reportage für den KURIER über die BOA-Farm und eine Kutschfahrt im Weinviertel geschrieben.

Zur Reportage

Silvester-Spaß: 1 Woche Peking um 699 €

Wie macht das GEO Reisen? Eine Woche mit Flug ab München mit Quartier im 4*-Hotel um 699 €. Ab Wien  kostet der Spaß leider ab 928 €, ist aber auch noch günstig bei den derzeit steigenden Flugpreisen.

Und wie ist Peking zu Silvester? Vor 10, ja noch vor 5 Jahren hätte ich gesagt: auf keinen Fall, nicht mal geschenkt! Aber jetzt? Peking mausert sich mit Lichtgeschwindigkeit. Mittlerweile gibt’s Hunderte guter internationaler Lokale,  Restaurants und Bars. Man kann in Peking gut und günstigst shoppen. Z. B. habe ich mir unlängst eine gefakte Skijacke am Fake-Markt um 15 € gekauft, bei uns hätte ich 600 hingeblättert. Qualität nicht viel schlechter als das Original. Und in Peking kann man sich einiges anschauen: Verbotene Stadt, ein paar Tempel und Pagoden. Oder einfach in der Altstadt (viel gibt’s leider nicht mehr, alles modernisiert) herumbummeln. Kälter als bei uns ist es dort zu Silvester auch nicht – außer es pfeift gerade der Wind von der Wüste Gobi runter. Aber dann kann man sich ja um 15 € einen Windbreaker oder eine Skijacke kaufen. Mein Tipp: zuschlagen bei dem Preis!

Link zu GEO