Veröffentlicht am 19. Dezember 2008 von jeller
Ein nur 9 x 12 cm großes Vokabelheft mit 70 Seiten und so dick wie eine CD-Hülle löst alle Sprachprobleme der Welt. Wer es bei sich hat, kann sich nicht nur in Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch notdürftig unterhalten, sondern auch in Kisuaheli, Punjabi oder Urdu. Der „global picture dictionary“ schlägt locker alle digitalen Übersetzungs-Computerchen. In dem kleinen Heftchen sind 2000 Symbole abgedruckt – vom Heftplaster bis zu Flugzeug, Nähnadel, Dübel oder WC-Abflussrohr. Damit sollte man auf Reisen für alle Lebenslagen gerüstet sein. Wenn man zum Beispiel im Amazonas-Dschungel am Verhungern ist, sucht man einfach den nächsten Indio und zeigt auf das Supermarkt-Symbol.
Mehr dazu und wo man’s bekommt: www.icoon-book.com
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Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von jeller
Eine Woche war ich im pazifischischen Inselstaat Philippinen. Es ist ein fantastisches Naturwunderland, in dem z. B. der kleinste Affe der Welt lebt, der nur handtellergroße Tarsier (Bild rechts) . Am 14. Dezember habe ich im KURIER eine Reportage über die Reise veröffentlicht. Jetzt komme ich endlich dazu, sie hier online zu stellen.
Zur Reportage
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Veröffentlicht am 08. Dezember 2008 von jeller

Gulliver war auch nicht besser
Hand aufs Herz, das Bild rechts ist keine Montage. Ich flog tatsächlich über die berühmten Chocolate Hills auf den Philippinen. Die Schokolade-Hügel liegen im Herzen der Insel Bohol und haben bei der zur Zeit laufenden Internet-Wahl der 7 Natur-Weltwunder guten Chancen unter die „Top 7″ zu kommen. Derzeit liegen sie auf Platz 5.
Die 1268 eigenwillig geformten 30 bis 120 Meter hohen Grashügel sind ein einzigartiges Naturphänomen. Den Namen bekamen sie, weil das Gras die meiste Zeit des Jahres verdorrt und schokoladebraun ist.
Sie möchten noch wissen, wie mir der Flug über die Landschaft gelungen ist? Okay: Bei der Aussichts-Terrasse kann man sich so ein Souvenir knipsen lassen. Man springt einfach vor dem am Boden knieenden Fotografen in die Luft. Allzu sportlich muss man dabei gar nicht sein: 30 bis 40 Zentimeter Höhe reichen, um diesen Effekt zu erzielen.
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Veröffentlicht am 01. Dezember 2008 von jeller

Popkunst: Autobus in Manila
Jeepneys heißen Manilas Autobusse, die in Massen durch die Straßen rollen und wie ein Wahrzeichen das Stadtbild prägen. Jeder Bus ist ein individuelles Kunstwerk – selbst zusammengebastelt und aufgeputzt wie Christbäume: mit überdimensionierten Mercedes-Stern auf der Motorhaube, mit einer Schnauze wie ein Rolls Royce, mit einem Dutzend Scheinwerfern bestückt, in Chrom gefasst. Und alle sind sie knallig bunt lackiert. Sie sind die Wahrzeichen Manilas und irgendwie auch der Spiegel seiner Seele. Weiterlesen »
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Veröffentlicht am 28. November 2008 von jeller
China-Airlines-Salesmanager Walter T. Negri (Bild rechts) verrät mir gerade am Flug von Wien nach Taipeh, dass die taiwanesische Fluglinie ab 1. April 2009 auch Australien anfliegt. Und zwar ex Taipeh. Besonders interessant für Österreicher: Durch einen auf die Wien-Maschine abgestimmten kurzen Stopp von 2 1/2 Stunden in Taipeh, gibt es eine direkte Verbindung Wien-Sydney. Tipp: ein längerer Zwischenstopp in Taiwan. Das entschärft die doch recht lange Flugzeit nach Australien und bietet gleichzeitig die Chance, die kulturell und landschaftlich sehr interessante Insel kennenzulernen.
www.china-airlines.at
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Veröffentlicht am 16. November 2008 von jeller
Auf einem Wochenend-Trip ins Westliche Weinviertel nördlich von Wien machte ich Station in der 15.000-Einwohner-Stadt Stockerau. In einem Kaffee-Haus mit 70er-Jahre-Einrichtung bestellte ich ein kleines Bier und zündete mir eine kleine Zigarre an, was ein kabarettreifes Gespräch am Nebentisch auslöste. Weiterlesen »
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Veröffentlicht am 19. Oktober 2008 von jeller

S7-Flotte wird verjüngt und mit neuen Maschinen aufgestockt
Mit Air Berlin und Laudas Airline Niki kooperiert die zweitgrößte russische Airline S7 ab 1. Dezember. An der AUA ist sie nach wie vor interessiert. Sollte sie da am 28. Oktober tatsächlich den Zuschlag erhalten, prallen zwei Welten aufeinander: Komfort, Entertainment und Essen an Bord der S7-Maschinen sind im Vergleich zu Austrian eine Katastrophe. Ich hatte vor ein paar Tagen die Gelegenheit, die S7 einmal aus Sicht eines ganz normalen Kunden genauer unter die Lupe nehmen zu können. Von Irkutsk am Baikalsee flog ich mit einem Airbus 310 der S7 Airlines in der Economy-Class nach Moskau – sechs Stunden Zeit, mir ein Bild zu machen. Hier ein Auszug meiner Story, die am Sonntag (19.10.2008) im KURIER erschienen ist. Weiterlesen »
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Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 von jeller

Flotte Farben, null Komfort: Airbus 310 der russischen Airline S7
Von Irkutsk bin ich mit der zweitgrößten und laut Eigenwerbung modernsten russischen Airline S7 nach Moskau geflogen – in einem Airbus 310. Die S7 steht ja in Österreich momentan im Rampenlicht. Sie möchte sich bei den maroden Austrian Airlines einkaufen und kooperiert ab 1. Dezember 2008 mit Air Berlin und Niki Laudas Fluglinie Niki.
Im KURIER veröffentliche ich am Sonntag (19. Oktober) meine Eindrücke über die S7. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Außen hui, innen pfui. Wer mehr darüber wissen will – KURIER am Sonntag kaufen.
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Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von jeller

Erlöserkirche
Erlösung. Nach 72 Stunden in der Transsib kann ich endlich in der Stadt Irkutsk am Baikalsee aussteigen. Endlich Schluss mit dem ewigen ta-tam-ta-dam – ta-tam-ta-tam. Die Fahrt durch die Weiten Sibiriens war zwar hoch interessant, aber man lebt in der Transsib doch recht eng und ohne Komfort. Irkutsk ist nach diesem Abenteuer wie der 7. Himmel - habe mit Genuss eine halbe Stunde im guten Hotel Irkutsk geduscht und mich wieder zivilisiert.
Blüte. Ich war vor sieben Jahren schon einmal in Irkutsk. Damals war die Stadt noch ein heruntergekommenes Nest - es gab kaum Geschäfte, die Häuser waren verwahrlost. Dass es um die Wende zum 19. Jahrhundert einmal eine Perle -das „Paris des Ostens“ – war, konnte man damals nur erahnen. Heute ist Irkutsk tatsächlich wieder eine Perle. In der Karl-Marx-Straße reiht sich Lokal an Lokal, Boutique an Boutique, die meisten Häuser sind vorbildlich restauriert, es gibt Supermärkte, die Menschen sind chic gekleidet. Aus dem häßlichen Entlein ist ein Schwan geworden. Weiterlesen »
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Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von jeller
Ursprünglich hochgeladen von karl.jeller
40 Stunden sitze ich jetzt schon in der Transsibirischen Eisenbahn, Kilometerstein 2382 von Wladiwostok Richtung Moskau. Die Bartstoppeln stechen, die Kopfhaut juckt, das Abteil duftet. Der Blick aus dem Fenster zeigt Bekanntes: Birkenwald links, Birkenwald rechts seit Wladiwostok, nur ab und zu ein paar Datschen, ein Fluss, eine Stadt. Ich verbringe die meiste Zeit im Speisewagen: bei Borsch-Suppe, Schaschlik, Kaviarbrot, Wodka, Bier und schlechtem Rotwein. Für die Körperreinigung gibt`s in jedem Waggon ein Waschbecken am Klo. Im Bettwäsche-Set ist ein 40 x 40 Zentimeter großes Handtuch. Das reicht für die Transsib-Wäsche. Am 1. Tag war das Gesicht dran, am zweiten Hals und Achseln, morgen werden ich mir die Region zwischen Brust und Bauchnabel vornehmen. Drei- bis viermal am Tag habe ich Ausgang, wenn der Zug in einer Station länger als 3 Minuten hält.
Überlebens-Utensilien wie Fertigkaffee, Hering, Wasser, Brot kauf ich mir bei den Händlern am Bahnsteig, das heiße Wasser gibt’s aus dem Samovar, den der Waggon-Schaffner ständig mit Kohle heizt. Ich fahre bis Irkutsk am Baikalsee – 4103 Kilometer bzw. 70 Stunden von Wladiwostok . Bis nach Moskau wären es 9288 Kilolmeter bzw. eine Woche – oder ein Viertel um die Welt. Wer das durchsteht, genießt meine Hochachtung.
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