Baden

Flacher Bauch trotz vollem Büfett

Portorož. Man kennt das ja! Am Büfett im Urlaubs-Hotel sind die Augen immer größer als der Bauch. Es schmeckt und man isst zu viel, zu schwer und meist auch zu fett. Im neu konzipierten LifeClass-Hotel Apollo sieht der Urlaubsbauch dagegen erfreulich flacher aus. Ohne Verzicht!

Man betritt des Speisesaal und spürt, riecht und sieht schon Apollos „Welt der gesunden Genüsse“. Die Hauptdarsteller am Frühstücks-Büfett sind Vollkorngerichte, Smoothies, makrobiotische Joghurts, gequellte Gerste, Müsli ohne Zucker, Obst, Gemüse, Schwarzbrot und selbstgemachte Marmeladen.Apollo_hrana.tif
An den Wänden hängen Bilder, die jegliche Gedanken an fetten Speck oder dicke Omelettes in den hintersten Gehirnlappen verbannen – da prangt ein gespannter Bizeps aus Getreidekörnern, dort ein Spieß mit appetitlichen Obstscheiben und ein Fisch wirbt mit großen Kulleraugen für seine gesunde Omega 3-Fettsäure.

Gesunde Genüsse auch am Abend-Büfett: Knackige Salate, viel Fisch, magere Naturschnitzel, Makkaroni mit g’schmackigen Tomaten und Zucchini, Obst, kaum gesüßte Mehlspeisen und natürlich auch jetzt wieder die obligaten Smoothies.

Der LifeClass-Hotelkomplex beherrscht die Skyline des slowenischen Kur- und Badeortes Portoro

Der LifeClass-Hotelkomplex beherrscht die Skyline des slowenischen Kur- und Badeortes Portorož

Das 4*-Superior-Hotel Apollo, das kleinste der sechs LifeClass-Hotels, fährt seit heuer eine neue Linie, nennt sich Active-Wellness-Hotel und serviert mediterrane-makrobiotische Küche. „Ein Versuch“, sagt Guest-Relation-Managerin Janja Nemac. „Wenn es die Gäste annehmen“, übernehmen wir dieses Konzept auch in unseren anderen Hotels“.
Die Zutaten stammen, soweit möglich, aus biologischer Landwirtschaft in der Region. Auf Wunsch wird im Apollo auch Diätküche für Allergiker serviert. Oder auch Ayurveda-DETOX-Speisen zur Körperentgiftung. Wer mal keine Lust auf soviel Gesundheit hat, muss nicht auswärts essen – die Büfetts bieten auch herkömmliche Gerichte.

„Doch es gibt immer mehr Gäste, die nach einer gesunden Küche im Urlaub verlangen, weil sie sich auch zu Hause bewußt ernähren“, sagt Janja Nemac. „Mit diesem Konzept reagieren wir zum Teil auch auf die Wünsche unserer Kunden.“

Kopfstand im Zimmer. Und sollte wer doch einmal zuviel gegessen haben, kann er gleich im Zimmer vor dem Schlafen gehen wieder ein paar Kalorien verbrennen. Auf Wunsch gibt es Yogamatten und Gymnastikball als sportliche Einrichtungs-Ergänzung.

Auch der kleine abendliche Schoko-Gruß des Zimmermädchens entpuppt sich als gesund. In der Schokolade ist eine Prise des hochmineralisierten Salzes aus den nahe gelegenen Salinen von Secovlje, das auch für die Thalasso-Therapien und Solebäder im Gesundheitszentrum der LifeClass-Hotels verwendet wird (siehe meinen Artikel „Asien an der Adria“ und „Verjüngt mit „Salz und Nadel“). Kaum zu glauben, aber die leicht gesalzene Schokolade schmeckt.

Restaurant Mediteran im 5* Grand Hotel Portoroz, dem Star unter den sechs LifeClass-Hotels

Hier isst man super fein: Restaurant Mediteran im 5* Grand Hotel Portorož, Star unter den sechs LifeClass-Hotels

Die anderen fünf LifeClass-Hotels setzen derzeit noch auf klassisch-mediterrane Küche. Ein Highlight ist das Essen im Grand Hotel Portorož, dem 5*-Haus des LifeClass-Resorts. Das darf man sich nicht entgehen lassen. Zur Wahl stehen das À la carte-Restaurant Mediteran und das Büfett-Restaurant Adria. Fürs Adria ist eine Reservierung nötig. Außerdem muss man ein paar Euro auf die Apollo-Halbpension aufzahlen.

Mehr Infos unter www.lifeclass.net

Nachtrag: So und jetzt muss ich noch eine Ergänzung zu meinem gestern geposteten Artikel „Verjüngt mit Salz und Nadel“ machen. Da habe ich etwas Wichtiges vergessen: Das Thermalwasser aus dem 42.000 Jahre alten Urmeer in der LifeClass-Therme hat eine so einzigartige Qualität, dass nun sogar die französische Kosmetikfirma Vichy überlegt, das Urmeer-Wasser für ihre Produkte zu verwenden. Wenn die das tatsächlich machen, kann ich behaupten: Ich habe bereits in Vichy-Kosmetik gebadet.


Weitere Artikel zu Portorož

Teil 1 Asien an der Adria

Teil 2 Verjüngt mit Salz und Nadel

4 replies »

  1. Hallo Karl,
    sehr Beitrag, vielen Dank!
    Aufgrund der geografischen Nähe zu Linz wäre Portorož für mich auch ein potenzieller Kandidat für einen Last Minute Urlaub.
    Was mich noch interessieren würde: Auf dem Kärtchen auf dem ersten Foto steht ein „V“. War die damit markierte Speise also vegetarisch oder gar vegan? Ich nehme an, das andere Symbol steht für glutenfrei?
    Liebe Grüße,
    Martin

  2. Hallo Martin, ich habe nicht explizit danach gefragt. Aber ich bin sicher, das „V“ steht für vegetarisch. lg Karl

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