Baden

Hello Austria, thank you Greece

 

Am Pilion. Ein Bagger-Fahrer macht für Österreich die Straße frei und in Petros Taverne nisten die Schwalben.

Beach von Horefto: Feiner Sand und keine zehn Menschen

Beach von Horefto: Feiner Sand und keine zehn Menschen

Ich liebe Griechenland. Liebte es immer schon. Aber jetzt, wo ich die Zeit habe gemütlich mit dem eigenen Auto sechs Wochen durch Hellas zu schunkeln, habe ich die nötige Ruhe, die sprichwörtliche griechische Gastfreundlichkeit auch zu genießen.

Und es passieren mir die unglaublichsten Sachen. Täglich!

Gestern zum Beispiel fuhr ich durch ein Dorf am Pilion – das ist irgendwo südlich von Saloniki. Eine gebirgig grüne Halbinsel, wunderschön und ruhig, mit traumhaften Stränden. Man kommt hin, wenn mann bei Volos in den Südosten abbiegt. Aber egal, es hätte mir wohl fast überall in Griechenland passieren können.

Als ich in eine Gasse einbiege, ist sie versperrt. Straßenarbeiten. Ein Bagger mit ausgefahrenen Stabilisatoren blockiert beide Fahrbahnen. Vorbeikommen unmöglich. Als ich zurückstoßen will, erkennt der Bauleiter mein Wiener Kennzeichen. Er winkt und ruft: „Hello Austria!“ – Der Bagger-Fahrer fährt die Stabilisatoren ein. Der Bauleiter weist mich vorbei. „Thank you Greece!“, brülle ich in den Baulärm. „I love Greece!“

Petros Taverne: Mein Büro am Meer

Petros Taverne: Mein Büro am Meer

Jetzt sitze ich in Petros Taverne am Strand von Horefto. „Free WiFi“ ist hier ebenso selbstverständlich, wie in jeder Bar, in jedem Restaurant und in jedem noch so billigen Quartier. Online sein in Griechenland kostet keinen Cent und ist überall möglich. Also! Ich sitze hier, blaues Tischtuch, weiße Holzsessel. Die Sonne scheint, der Sandstrand ist einen Kilometer lang und keine 10 Menschen liegen da. Das Meer ist türkisblau – und über mir, mitten in der Taverne, bauen Schwalben ihre Nester. Keinen stört das! Ich liebe Griechenland!

Noch einen Ouzo – dann, glaube ich, gehe ich doch ein bisserl schwimmen. Das Meer ist jetzt, Ende Mai, ja schon gute 20 Grad warm. Oder sollte ich mir doch lieber ein Vierterl von dem herrlichen Weißwein bestellen?

 

 

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