Baden

Olympische Riviera: Blau – Grün – Weiß

Tiefblaues Meer, kilometerlange Sandstrände, dichte Wälder an den Hängen des Olymp und bis in den Juni glitzernde Schneefelder auf den Gipfeln des Olymp-Massivs. Paradiesisch schön, aber im Sommer überlaufen.

Strand bei Pantelemonas

Strand bei Platamonas mit Franken-Burg

Knapp fünzig Kilometer südlich von Saloniki beginnt einer der meistbesuchten Küstenabschnitt in Griechenland: Die so genannte „Olympische Riviera“ erstreckt sich über 60 Kilometer vom pittoresken Fischerort Methoni im Norden bis Platamonas im Süden. Jede Menge Hotels, Pensionen, Privatzimmer, Restaurants, Tavernen und mehr als 20 Campingplätze sorgen für eine touristische Infrastruktur fast schon wie an der italienischen Riviera. Im Mai und Juni ist es hier noch ruhig, die Strände sind noch fast menschenleer. Aber im Juli und August drängen sich die Massen. Besonders an den Stränden bei Katerini und Litochoro. Griechisch gemütlicher ist die Atmosphäre an den Strandabschnitten zwischen Skotinas und Platamonas. Optisch reizvoll ist hier zudem die alte Festung aus der Frankenzeit (10. bis 11. Jahrhundert), die recht imposant auf einem Hügel über dem Strand thront.

Idyllisch: Old Platamonas

Idyllisch: Old Platamonas

Besonders gut gefallen hat mir das alte Dorf „Old Platamonas“. Es liegt mit herrlichem Meerblick rund 200 Meter oberhalb der neuen Stadt in einem Berghang. Vor Jahrzehnten verlassen, wurden die alten Steinhäuser und steingepflasterten Gassen in den vergangenen Jahren wieder vorbildhaft restauriert. Die meisten Häuser werden von ihren Besitzern nur an Wochenenden bewohnt.

Besuchen muss man die idyllisch gelegene Taverna „Olympus“ im Dorfzentrum bei der Kirche. Die Küche ist fantastisch! An den Wochenenden kocht hier Basilis Gerothanassis. Sein Gespür für Kräuter und feinste Zubereitung griechischer Spezialitäten ist bis Saloniki bekannt. Mir hat er ein paar Geheimnisse seiner Kunst verraten. 🙂 Privat hat er einen großen Garten, in dem er mit Leidenschaft Gemüse, Obst und Kräuter anbaut. Auch Öl, Essig, Marmeladen und eingelegte kandierte Früchte macht Basilis selbst.

Pilgerort für Weinliebhaber ist das ein paar Kilometer südlich von Platamonas gelegene Dorf Rapsani. Hier wachsen an den Westhängen des Tembi-Tales Weine, die unter Kennern zu den besten Griechenlands zählen.

Einen Ausflug wert ist auch Dion. Die heilige Stadt der Mazedonier lag am Fuße des Olymp zwischen Katerini und Litochoro. Im Ausgrabungskomplex innerhalb der antiken Stadtmauern sieht man die Reste des griechischen und römischen Theaters, zahlreiche Kultstätten und Heiligtümer – darunter das Heiligtum der Demeter aus dem 6. Jahrhudert vor Christus – die älteste bekannte Kultstätte in Mazedonien.

 

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