Abenteuer

Aufbruch zu einer außer-Orden-tlichen Reise

Peking – mit dem Zug nach Nordkorea – Flug nach Wladiwostock – mit der Transsib zum Baikalsee – über Moskau retour nach Wien: Das ist die Route meiner nächsten Tour. In zwei Stunden geht’s los. Bin noch beim Packen. Schokoriegel und Parfüms als Bestechungsgeschenke für die Aufpasser-Guides im Parade-Kommunismus-Land Nordkorea werden noch in den Koffer gepresst. Vielleicht bekomm ich dann auch einen dieser wunderschönen Orden, mit denen die Kinder des „großen Führer“  Kim Il Sung kiloschwer behängt werden. Oder sie  erweitern zumindest meine Bewegungsfreihheit. Groß ist sie für Touristen ja nicht in Nordkorea. Das Handy wird einem an der Grenze abgenommen, fotografiert werden darf nur, wenn es der Guide erlaubt. Auch sonst ist Nordkorea ein Land voller Kuriositäten. In den Wohnungen gibt’s Lautsprecher für Parteidurchsagen, in der Hauptstadt Pyongyang fahren Ochsenkarren, Autos gibt’s kaum, ebenso keine Jeans und T-Shirts. Es ist ein Land, dass man sich nicht vorstellen kann – deshalb muss ich hin.

Ich werde viel zu erzählen und schreiben haben. Bloggen aus Nordkorea ist natürlich nicht möglich. Mobile-Phones werden, wie gesagt, eingezogen, Internet gibt’s für Normalsterbliche nicht. Da bin ich „on the dark side of the moon“. Aber nachher – wenn ich wieder Anschluss an die Kommunikationskanäle der Welt habe, werde ich es nachholen.

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