Hotels

USA: Tipps für Individual-Reisende

Herr Mag. Werner Cejnek mailt mir zu meinem USA-Artikel im KURIER wertvolle weitere Tipps für Individualreisende. Ich darf sie hie mit bestem Dank zitieren:

Ihren Artikel im „Kurier“ vom Sonntag, 27. Juli habe ich mit Interesse gelesen. Ich war ca. 20 mal in den USA und freue mich über Beiträge in den Medien, die Touristen realistische Ratschläge geben.
Insgesamt finde ich Ihren Artikel ganz ausgezeichnet. Ratschläge wie „Bei Routenplanung ist weniger mehr“ sind wirklich wertvoll. Auch Ihr Hinweis auf Individualtouren ist meiner Meinung nach sehr wertvoll. Die Arrangements der Reiseveranstalter bieten absolut keine Möglichkeit, das Land wirklich kennen zu lernen. Ich erlaube mir, auf Grund meiner Erfahrungen noch einige weitere Tipps zu geben:

Mietautos: Sie weisen richtig darauf hin, dass zu kleine Mietautos vermieden werden sollen. Da gibt’s noch einen wesentlichen Aspekt: NIEMALS sollten in einem Mietauto Koffer o. ä. Gegenstände, die auf Touristen hinweisen, sichtbar sein. In Miami Downtown ist vor einigen Jahren ein Tourist (war sogar Amerikaner) erschossen worden, weil sein Auto bzw. der Inhalt auf einen Touristen schließen ließ. Ich mag die USA und in den ländlichen Gebieten ist man sicherer als in deutschen oder österreichischen Städten, doch in einigen Ballungsgebieten ist große Vorsicht angebracht. Daher sollte der Mietwagen einen hinreichend großen Kofferraum bieten, damit keine Gepäckstücke im Fahrgastraum sichtbar sind.

Hotels vorreservieren: Ihrem Hinweis „Reservieren spart Zeit und Ärger“ kann ich nur bedingt zustimmen. Wenn ich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit Sicherheit in einer bestimmten Stadt sein muss, ist eine rechtzeitige Reservierung ganz gut. Über Internet, da gibt es hervorragende Angebote. Niemals über Reisebüros! Die bieten natürlich nur Preise, an denen sie verdienen. Ihr Beispiel FTI Hotel Renoir in San Francisco und andere kann man natürlich übers Internet (wenn zeitgerecht) wesentlich günstiger buchen. Meist auch mit guten Bedingungen im Falle von cancelling.

Schließlich: Für eine USA – Rundreise die Hotels vorneweg zu buchen, ist m. E. schrecklich. Gerade wenn man Zeit hat, ist es schön, in einem Ort, der einem gefällt, länger als in der Grobplanung vorgesehen zu bleiben, auch Routenänderungen während der Reise können deren Reiz beträchtlich erhöhen. Im Gegensatz zu Europa hat man in den USA praktisch niemals ein Problem, ein Hotelzimmer zu bekommen. Man sollte allerdings nicht wie viele Massentouristen, die einen schlechten Zeitplan haben, erst am späten Abend suchen. Ich hatte nur zweimal ein kleines und nur einmal ein wirklich großes Problem, ein Zimmer zu bekommen. Auch hier gilt, dass die Buchung über einen europäischen Reiseveranstalter keine gute Wahl ist. Da es in den USA keine Fixpreise (nur Maximalpreise) für Hotelzimmer gibt, kann man oft erfolgreich über den Preis verhandeln.  Ahnungslose Europäer zahlen oft den Preis, der zunächst genannt wird.

Mit freundlichen Grüßen Mag. Werner Cejnek

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Kategorien:Hotels, Mietautos, USA

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