Europa

Stockholm: Chillout-Shops mit DJ

Chillout-Shops in Stockholm

Chillout-Shops in Stockholm,
ursprünglich hochgeladen von karl.jeller.

Bin für drei Tage bei den Ikeas in der schwedischen Hauptstadt. Mit der neuen Niki-Verbindung ist das günstig möglich. Heute war ich in „SoFo“, dem Alternativ-Viertel auf der Insel Södermalm. SoFo ist das Kürzel für South Folkungagatan. Wobei Folkungagatan eine Straße ist und Gatan überhaupt auf Schwedisch Straße heißt. Alles nicht so einfach bei den Ikeas.

Wie auch immer. SoFo ist so etwas wie der Prenzlauerberg in Berlin oder der 7. Bezirk in Wien – also die Bühne der Alternativszene mit coolen Lokalen und trendigen Shops. Die Kleider, die es in SoFo zu kaufen gibt, sind angeblich voll super. Ich könnte das gar nicht beurteilen, aber meine weibliche Begleitung war am Ausflippen. Vieles ist im Stil der 50er und 60er-Jahre.

Die flippigsten Shops habe ich in der Södermanngatan entdeckt – z. B. das Grandpa (Bild) auf Nummer 21. Ein Chillout-Shop vom Feinsten.

Da gibt`s Sofas und Lehnsessel zum Relaxen, eine Bibliothek und Dekor-Equipment wie alte Radios, Koffer etc. Das Geilste aber ist: Auf einem Podium sitzt ein DJ bequem im Sofa und sorgt für den coolen Sound im Shop (siehe Bild). Hätten die mir noch ein Bier serviert, wären sie mich nicht mehr los geworden.

Coole Schweden. Nachher habe ich mir noch das EM-Match Schweden: Spanien in einem Public-Viewing-Lokal angesehen. War ziemlich interessant. Die coole, unaufgeregte Art der Ikeas imponiert mir ja – aber, dass die bei diesem EM-Match nie laut wurden, bei vertanen Chancen nicht kollektiv aufbrüllten, hat mich schon irritiert. Okay – beim Ausgleichtor haben sie geklatscht – aber so wie bei uns in der Oper. Als die Spanier in der 93. Minute dann das 2:1 geschossen haben, hätte ich einen Aufschrei erwartet, Verzweiflung. Oder zumindest, dass einer mit der Faust auf den Tisch haut und das Schicksal verflucht. Aber nichts! Die haben sich nach dem Schlusspfiff vom TV weg gedreht und sich unterhalten – in einem Ton, als ob sie über den letzten Friseurbesuch reden würden.
Ich war übrigens auch in der berühmten Ice Bar und in einer anderen sehr coolen Bar. Auch das Hotel in dem ich wohne ist ungewöhnlich und ein guter Tipp. Aber darüber schreibe ich im nächsten post aus Stockholm.

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