Abenteuer

Die große Seidenstraßen-Tour geht zu Ende

IranAllmählich geht das Seidenstraßen-Abenteuer zu Ende. Zur Zeit fahren die 14 Seidenstraßler durch die Osttürkei. Ich habe mich in Teheran von ihnen verabschiedet. Am Mittwoch werden sie Kappadokien erreichen, eine märchenhafte Gegend mit bizarren Tuffstein-Felsen südlich der türkischen Hauptstadt Ankara. Nach meinen letzten Infos ist seit Teheran alles glatt gegangen. Am 8. Juni fahren sie dann in Istanbul über die Ziellinie. Dann haben sie 14.900 Kilometer absolviert und eine der Hauptrouten der einstigen Seidenstraße Xian-Konstantinopel zur Gänze befahren. Mit den vielen kleinen Abstechern, die sie unterwegs gemacht haben, dürften sie wohl so um die 18.000 Kilometer in den Po-Backen haben.

Resümee. Ich bin 3000 Kilometer dabei gewesen – von der turkmenischen Hauptstadt Asgabat bis Teheran. Mein Resümee: Ein grandioses Abenteuer, . . . das man in dieser Art wohl nur in der Gruppe machen kann. Man braucht mehrere Autos als Sicherheitsnetz falls etwas passiert. Wie einst bei den Karawanen ist die Seidentraße auch heute noch ohne Gruppendeckung kaum machbar. Außerdem muss man über die entsprechenden Kontakte zu den Behörden verfügen, um die Ein- und Durchreiseerlaubnis fürs Auto zu bekommen. Die Veranstalter David und Yue haben diese aufgebaut. Die Schattenseite einer so langen Gruppenreisedabei: Es ist nicht leicht, zwei Monate lang mit Leuten, die man nicht kennt, von früh bis spät beisammen zu sein. Für manche in der Gruppe war das nicht ganz so einfach. Da gab’s schon ein paar heftigere Diskussionen.

Highlights. Ich habe die Truppe unter anderem gefragt, was ihr bis Teheran am besten gefallen hat. Die einhellige Meinung: landschaftlich Kirgisistan, wegen der traumhaften Berglandschaften, und kulturell der Iran. Mich haben in Turkmenistan die UNESCO-Kulturerbestätten Nissa und Merw beeindruckt, weil man von den 3000 Jahre alten Metropolen an der Seidenstraße noch mehr sieht als ich gedacht hätte. Immerhin sind die Städte ja aus dem nicht gerade robusten Baumaterial Lehm erbaut worden. Der Iran hat mich wegen der weltoffenen Menschen und den unglaublich schönen Moscheen, Basars, Plätzen und Städten wie Isfahan und Yazd begeistert. Da fahr ich sicher noch einmal hin. Erste Bilder auf flickr. Einen bisschen einen Eindruck können meine Bilder vermitteln. Die ersten vom Iran habe ich bereits ins Internet auf die flickr-Seite gestellt. Weitere – auch von Turkenistan – folgen in den nächsten Tagen.

Zu den Iran-Fotos

Zu den Turkmenistan-Fotos

Advertisements

1 reply »

  1. I am the receptionist of mehr taraditional hotel of yazd i am really thank full that you had written this admirations of yazd and mehr hotel .
    hope to see you again and again
    Yours
    mrs . bakhshi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s