Abenteuer

Geisterstädte in der Wüste

Inschallah – Die Landrover rollen wieder. Diesel-verschmutztes Benzin war Schuld an ihrem Totalausfall. Der 39. Reisetag der Seidenstrassen-Tour führt 600 km durch die Wüste, vorbei an bizarren Gebirgsformationen, Sanddünen und Salzseen. Größtenteils geht´s durch relativ unspektakuläre Steinwüste. Alle paar Kilometer warnen, Verkehrsschilder vor Kamelen. Mit gutem Grund: Am Strassenrand liegen immer wieder Kadaver und Gerippe. Unfälle mit hier noch wild lebenden Kamelen dürften haäfig sein. Touristen-Attraktionen auf dieser Strecke sind auch von Erdbeben zerstörte und verlassen Lehmstädte – makabere Ruinen aus teils jüngster Vergangenheit. Der Iran ist ja ein stark Erdbeben gefährdetes Gebiet. Zuletzt gab es 2003 bei Bam im Südosten des Landes ein schweres Beben mit 40.000 Toten.

Wir halten bei einer vor 30 Jahren verlassenen Kleinstadt. Manche Häuser sind noch so weit erhalten, dass man durch die Innenräume gehen und sich ein gutes Bild vom einfachen Leben in diesen Wüsten-Lehmstädten machen kann. Auf den einst mühevoll angelegten Feldern rings um die Stadt, wird immer noch Gemesüse und Weizen angebaut. Drei Kilometer entfernt wurde die neue Stadt, zum Teil schon mit Ziegeln, errichtet.

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