Abenteuer

Eine Nacht in einer Karawanserei

KarawansereiZu einer Seidenstraßen-Tour gehört natürlich auch eine Nacht in einer echten Karawanserei. Zwischen Xian und Istanbul gibt es noch etliche. Manche wurden zu Hotels mit recht gutem Komfort umgebaut, manche stehen als Ruinen zur Besichtigung in der Gegend herum. Für diese Tour haben die Veranstalter David und Yue eine spezielle ausfindig gemacht. In der von einem Erdbeben zerstörten Lehmstadt Kharanagh (75 km vor der großen Wüstenstadt Yazd) wurde die alte Karawanserei wieder aufgebaut. Sie steht nun als „Prachtbau“ am Rande der Lehm-Ruinen-Stadt, in der noch um die 200 Menschen leben.Der großzügige Innenhof mit Springbrunnen ist von 12 Zimmern und überdachten Nischen eingefasst. Dahinter liegen weitere Räume und ein kleinerer Hof. Irgendwann soll die Karawanserei touristisch genutzt werden. Derzeit ist sie innen noch völlig kahl. David und Yue haben Matratzen und Leintücher organisiert. Jeder sucht sich eine Nische oder ein Zimmer und richtet sich mit Blick auf den Innenhof häuslich ein. Viel romantischer und authentischer geht es nicht mehr – noch dazu hängt an diesem Abend über dem Innenhof der Vollmond.

Das Catering fürs Abendessen übernehmen der örtliche Bäcker und ein junger Holländer, der in den Lehmruinen ein Haus restauriert hat und darin eine kleine Pension betreibt. Jetzt hofft der Außteiger, dass öfters Touristen vorbeikommen. Immerhin: An diesem Abend hatte er vier Gäste, darunter ein Österreicher, der schon zwei Jahre durch die Welt reist.

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Kategorien:Abenteuer, Asien, Iran, Kultur, Slow Travel

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