Abenteuer

Alle vier Autos streiken

Panne bei MashadFalsches Benzin. Nach 38 Tagen und rund 8500 Kilometern auf der Seidenstraße wird das große Abenteuer erstmals von Schicksalswolken überschattet. Nach einem Tankstopp kurz nach Mashad streiken plötzlich alle vier Autos. Der Motor stirbt ab, neue Startversuche quittieren die Landrover mit dicken Rauchwolken. Schließlich geht gar nichts mehr. Erste Erklärung für das Problem. Das Benzin hatte zu wenig Oktan, worauf die Computer die Autos nicht mehr starten lassen, um die Motoren zu schützen. Erster Lösungsansatz: Benzin aus den Tanks, alle Leitungen und Vergaser säubern. Allerdings laesst sich beim Landrover das Benzin nicht mit einem Schlauch absaugen – die Tanks müssen abmontiert werden, eine stundenlange Arbeit. Und es bleibt die Frage: Funktioniert nach der Prozedur die Elektronik wieder? Können die Autos gestartet werden?

Die beiden Veranstalter David und Yue sowie die zwei Amerikaner bleiben bei den Autos und machen die Drecksarbeit. Wir anderen fahren die 300 Kilometer weiter zum heutigen Etappenziel Bidokht. Wo wir vor einer Stunde angekommen sind.

Jetzt sitze ich in einem Internet-Cafe bei einem Computer, der mit Klebestreifen zusammengehalten wird. Auf der Tastatur sind die Buchstaben im Mittelbereich abgewetzt und nicht mehr lesbar. Manche Internet-Seiten sind gesperrt – auch meine Fotoseite auf flickr.

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Kategorien:Abenteuer, Asien, Iran, Slow Travel

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