Airlines

Selbst einchecken am Flughafen-Automaten

Selbst einchecken am Flughafen ist die Zukunft. Aber noch ist es für viele schlimmer als die Maturaprüfung. Wer es schon einmal probiert hat, weiß, dass es dabei einige Hürden zu bewältigen gibt. Freund und Kollege Gerald Reischl hat eine Anleitung verfasst, mit der sich auch Anfänger an die Automaten wagen können.

Auf den Airports gehören diese Geräte bereits zur Standardausstattung und werden von jedem vierten Passagier genutzt. Jene, die vom Anstellen beim Einchecken genug haben, nutzen bereits einen der vielen Check-In-Automaten, im Fachjargon CUSS-Automaten genannt. Es könnten aber mehr Selbst-Einchecker sein, geben Airlines zu. Vielen Passagieren fehlt das Vertrauen in die Automaten, die einem das Anstellen bei den Schaltern ersparen und das Einchecken erleichtern sollen.

Am Flughafen Wien-Schwechat und am City Airport Terminal stehen insgesamt 35 Terminals, die Common Use Self Service-Automaten, also CUSS-Automaten genannt werden. Wien war übrigens der zweite Flughafen der Welt, der solche CUSS-Automaten aufstellte. Der erste Flughafen war Las Vegas.
So funktionier das Self-Check-in
Wer selbst einchecken möchte, braucht ein elektronisches Ticket, das mit etix® abgekürzt wird, bzw. ein Ticket mit Magnetstreifen. Die Bedienung der Quick-Check-in Automaten ist relativ einfach, man muss lediglich den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, stehen neben den Automaten so genannte Travel Coaches, die beim automatischen Check-in behilflich sind – weil es mitunter doch zu kleineren technischen Pannen kommen kann. So ist es Gerald Reischl kürzlich selbst in Barcelona passiert, dass just während der Sitzplatzauswahl ein Passagier am Nebenterminal zeitgleich denselben Sitzplatz für den gleichen Flug ausgewählt hat und das System den Check-In-Vorgang abgebrochen hatte.
Bedienungsanleitung:

1. Führen Sie Ihre Kredit- oder Miles & More Karte oder Ihr Ticket in den Automaten ein. Sie erhalten Ihre Flüge angezeigt.
2. Wählen Sie Ihren Flug anhand der Flugnummer aus und bestätigen Sie diesen.
3. Suchen Sie sich Ihren Sitzplatz selbst aus (Reihe – Gang/Fenster), sofern dies nicht schon bei der Buchung geschehen ist. Für bis zu drei Mitreisende können Sitzplätze nebeneinander gewählt werden. Hat man auch Gepäck dabei, kann man mit der Bordkarte, die man beim Terminal ausgedruckt bekommt, zu eigenen Gepäck-Abgabeschaltern gehen und dort Koffer & Co. aufgeben. Die Schlangen sind dort, wenn überhaupt, nur sehr kurz.
4. Bei neun CUSS-Automaten kann man auch Gepäck aufgeben. Dabei wird das Gepäck-Tag (Aufkleber) ausgedruckt, das man selbst über den Griff klebt. Es können auch mehrere Gepäckstücke aufgegeben werden – wenn das Gewicht, bzw. die Menge innerhalb der Freigepäcksgrenze liegen. Die Gepäckaufgabe ist bis zur Enddestination möglich. Das Gepäckstück wird automatisch vom Förderband in die Gepäcksortieranlage transportiert, wenn man auf dem Display des Terminals auf die „Weiter“-Taste, bzw. das „Weiter“-Symbol klickt.
5. Wer Vielflieger ist, dem werden die Bonusmeilen freilich auf sein Konto gut geschrieben.
6. Die Bordkarte wird innerhalb von wenigen Sekunden ausgedruckt.
7. Hat man die Bordkarte in der Hand, kann man die Kredit- oder Miles & More Karte aus dem Terminal ziehen.

Das elektronische Ticket etix®
Es muss nicht zugestellt oder abgeholt werden und es kann weder vergessen noch verloren werden, da man papierlos fliegt. Etwa 75 Prozent der Flugpassagiere verzichten bereits auf ein Flugticket aus Papier und nutzen ein so genanntes elektronisches Ticket – etix® genannt. Das etix bietet einen großen Vorteil im Vergleich zum Papierticket – man kann es nicht verlieren, weil es im System der Airline gespeichert ist. Zudem ist man flexibler, da man, wie bereits erwähnt, selbst einchecken kann. Allerdings ist es ratsam, wie Gerald Reischl bereits einige Male feststellen konnte, einen Ausdruck der Flugdaten immer bei sich zu tragen, da es durch falsche Schreibweisen oder akademische Titel zu Problemen beim Check-In kommen kann, da eventuell die Flugdaten nicht gleich gefunden werden.

Wer mit einem etix fliegen will und alle Vorteile nutzen will, benötigt entweder eine „Miles & More“-Karte – diese erhält man wenn man sich zum Vielflieger-Programm der Star Alliance „Miles & More“ anmeldet – oder eine Kreditkarte. Aber auch jene, die keines von beiden besitzen, können mit einem etix fliegen, denn es genügt ein Lichtbildausweis – allerdings muss man dann wie bisher bei den normalen Check-in-Schaltern einchecken und kann nicht das gesamte Angebot des modernen Check-in nutzen.
Die Internationale Zivilluftfahrts-Vereinigung IATA (International Air Transport Association) hat übrigens bereits 2004 beschlossen, dass es in drei Jahren kein Papierticket mehr geben wird. Ende 2007 müssen alle Fluggesellschaften auf elektronische Tickets umgestellt haben. Mit dem Elektronische Ticket wollen die Fluggesellschaften bis zu drei Milliarden Dollar (2,45 Milliarden Euro) einsparen.

Lande-Infos

Wer jemanden vom Flughafen abholt, fährt entweder auf gut Glück zum Airport und hofft, dass der Flug pünktlich ankommt und muss im schlimmsten Fall warten oder er informiert sich via Telefon, im Internet auf der Webseite des Wiener Flughafens (VIE) oder per SMS über Ankunfts-Zeiten. Unter der Telefonnummer – 0900 500 300 – ist die aktuelle Fluginformation
rund um die Uhr per SMS-Service verfügbar

Für alle von der Austrian Airlines Group (Austrian, Austrian Arrows und Lauda Air) durchgeführten Flüge von und nach Österreich steht ab sofort die exakte Abflugs- und Ankunftsinformation rund um die Uhr per SMS zur Verfügung.
Kunden, die dieses Service in Anspruch nehmen, senden ein SMS mit der jeweiligen Flugnummer (z.B. OS123) an die Telefonnummer 0900 500 300.
Daraufhin erhält der Kunde direkt aus dem Fluginformationssystem ein SMS retour, das die im System genannte Abflugs- oder Ankunftszeit in deutscher Sprache enthält.
Dieses Service funktioniert mit Mobiltelefonen aller österreichischen Mobilfunkanbieter (One, A1, T-Mobile, Telering, Drei) im In- und Ausland. Eine SMS kostet 30 Cent und wird über die Handyrechnung eingehoben.
Das SMS-Service steht rund um die Uhr zur Verfügung. Die Antwort auf die Fluganfrage bezieht sich auf den Flug des jeweiligen Tages gemäß Lokalzeit.

Die Zukunft des Fliegens
In einigen Jahren könnte das Flugticket in einem Mobiltelefon stecken – sofern wir dann noch dieses Gerät als mobiles Telefon bezeichnen. Der Passagier betritt den Flughafen, wird vom Airport-System erkannt und von einer Computerstimme zum richtigen Check-in-Schalter gelotst. Dort wird das Ticket im Handy aktiviert, und – ohne einen Papier-Flugschein vorweisen zu müssen -, passiert man zuerst die Zoll-, dann die Gate-Kontrolle und steigt in das Flugzeug ein. Was wie Science Fiction klingt, wird bereits von Siemens in München auf einem simulierten Flughafen getestet.

Nicht nur das Check-In soll in den kommenden Jahren total automatisiert ablaufen, auch das Reisegepäck wird künftig nicht mehr mit Strichcodes, sondern mit so genannten RFID-Etiketten, also funkenden Chips, versehen werden.

1 reply »

  1. Darlehen und Kredite haben leider das Problem das sie oft aufgrund von negativer Haushaltsberechnung abgelehnt werden.
    Um die Menge der Akzeptierten Darlehen zu steigern rate ich oft das Umschulden von existierenden Finanzierungen , denn somit ist mehr Platz in der Haushaltsberechnung.
    Darlehen und Kredite lassen sich nach 6 Monaten umschulden, Baufinanzierungen und Baugeld erst nach Ablauf der Zinsbindung.
    Durch die das Kredit Umschulden laesst sich die Zinssaetze zusammenfassen und somit uebersichtlicher gestallten.

    Tips zus Umschuldung finden Sie hier: Umfinanzierung

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